Inside Reality AG: Bestandsgebäude in 3D, am selben Tag

0 Tag

vom Scan beim Vor-Ort-Termin bis zum Modell im icRoom

0 /20

iPhone-Scan für frühe Planungsfragen, Laserscanning für Millimeterarbeit

0 Person

erfasst den Raum vor Ort, ohne auf einen externen Laserscan zu warten

0 –7

Personen besprechen ein Modell gemeinsam im icRoom, ohne VR-Brille

Über Inside Reality AG

Inside Reality AG entwickelt immersive Gruppenerlebnisse auf Basis von Webtechnologie, online und offline. Statt Headsets zu verteilen, projiziert das Unternehmen auf die Wände eines Raums, sodass ein ganzes Team gleichzeitig dasselbe sieht. Das Unternehmen nennt es VR ohne Brille. Zum Angebot gehören der immersive icRoom, der gemeinsame Arbeitsraum Teleport sowie Visualisierungs- und Illustrationsleistungen. Inside Reality AG wurde beim Digital Economy Award für hochwertiges digitales Verkaufen und eine intuitive Nutzererfahrung ausgezeichnet. Das Unternehmen arbeitet mit Behörden, Architekt:innen und Planer:innen, dem öffentlichen Verkehr, dem Handel, Messen, Banken sowie Forschungs- und Gesundheitsorganisationen.

BRANCHE

3D-Webvisualisierung und immersive Zusammenarbeit

MITARBEITER

12

STANDORT

Liestal, Schweiz

VR ohne Brille für die Projektbesprechung

Inside Reality AG löst ein Sprachproblem. In Bauprojekten arbeiten Planer:innen, Ingenieur:innen und Architekt:innen täglich mit 3D-Modellen. Wer das Gebäude besitzt, bezahlt oder später darin arbeitet, meist nicht. Alle sprechen über dasselbe Projekt, aber nicht in derselben Sprache.

Die Lösung: alle in dasselbe Bild holen. Ein typischer icRoom misst etwa 5 × 5 × 5 Meter. Inside Reality AG projiziert von der Decke bis zum Boden auf die Wände, und ein Team aus fünf bis sieben Personen sitzt gemeinsam an einem Tisch und erlebt das Modell zusammen. Niemand trägt eine Brille.

Chris Henn ist CTO. Seine Aufgabe ist alles, was vor diesem Moment passiert: Modelle aus allen Quellen und Formaten übernehmen und so aufbereiten, dass eine Gruppe den Raum betreten und eine Entscheidung treffen kann. Wie ein Gebäude erfasst wird, bestimmt deshalb das Tempo für alles, was danach kommt.

Warum Laserscanning die frühe Planung bremste

Ein Bestandsgebäude in einen immersiven Raum zu bringen, begann früher mit einem Laserscan. Jemand erfasste den Raum als Punktwolke, die Daten wurden in die jeweilige Projektsoftware geladen, und die einzelnen Bauteile wurden von Hand neu modelliert.

Das funktionierte und lieferte Millimetergenauigkeit, wo sie wirklich nötig war. Aber es war langsam. Chris Henn beschreibt den alten Weg so: mehrere Schritte, mehrere Personen, mehrere Datenübergaben und dazwischen eine Phase aus Modellierung und Interpretation.

Dazu kam ein zweites Problem. Inside Reality AG erfasste die Räume nicht selbst. Der Scan kam vom Kunden oder von einem Ingenieurpartner. Die Uhr lief also woanders an, und das Visualisierungsteam musste warten. Für die Fragen ganz am Anfang, wenn es nur darum geht, ob eine Idee funktioniert, war das ein schwerfälliger Start.

Laserscanning oder iPhone-Scan? Wann Zentimetergenauigkeit reicht

Heute kann ein Bestandsraum als Scan ankommen, der beim normalen Vor-Ort-Termin mit Metaroom auf einem iPhone Pro oder iPad Pro mit LiDAR entsteht. Metaroom ist eine professionelle 3D-Scanning-Plattform für Architekten, Ingenieure und Handwerker. Der Scan wird als IFC-Datei exportiert, und ab da läuft der Großteil der Arbeit auf der Plattform von Inside Reality AG automatisch.

  • Der Scan wird mit den vorhandenen Projektmodellen kombiniert, und jedes Modell wird korrekt im nächsten platziert. Auch die Umgebung kommt dazu, sodass der Kunde Grundstück, Gebäude und Räume als Ganzes sieht.
  • Die Plattform von Inside Reality AG verarbeitet über 40 native Dateiformate. So liegen Modelle aus unterschiedlichen Quellen in einer gemeinsamen Szene.
  • Aus derselben Quelle entstehen zwei Arten von Ergebnissen. Technische Modelle gehen in BIM-Sessions, in denen die Gewerke zusammenarbeiten und Kollisionen prüfen. Realistische Ansichten mit passenden Materialien gehen an die Menschen, die das Gebäude später nutzen.
  • Nur wenig Nacharbeit ist nötig. Das Team von Inside Reality AG entfernt Möbel, alte Geräte und Reste einer Renovierung, damit die Szene zeigt, wie der Raum genutzt werden soll, und nicht, wie er am Tag des Scans aussah. Darüber hinaus muss kaum etwas angepasst werden.

Inside Reality AG benennt die Grenzen klar. Ein iPhone-Scan ist zentimetergenau, nicht millimetergenau. Er ersetzt also kein Laserscanning, wo diese Präzision wirklich gebraucht wird. Er deckt aber den Großteil der alltäglichen Fragen ab, mit deutlich weniger Zeit- und Kostenaufwand. Chris Henn nennt es eine klassische 80/20-Situation und sagt, dass sich die meisten genau dafür entscheiden werden.

| Scan eines Bestandsgebäudes mit Metaroom als Grundlage für das 3D-Modell

Bestandsgebäude am selben Tag im icRoom

Die größte Veränderung: Die Arbeit kann viel früher beginnen. Was früher mehrere Schritte, mehrere Personen und eine Neumodellierung brauchte, wird heute gescannt und fast sofort genutzt, mit nur kleinen Anpassungen, um den Raum im künftigen Zustand zu zeigen. Chris Henn nennt es einen Gamechanger: scannen und direkt loslegen.

Im icRoom zeigt das Modell mehr als nur das Gebäude. Inside Reality AG nutzt Visualisierung, um unterschiedliche Menschen an einen Tisch zu bringen. Die Gruppe ist meist gemischt: Fachleute, die täglich mit Gebäudemodellen arbeiten, Eigentümer:innen ohne technischen Hintergrund und künftige Mitarbeitende, die im Gebäude arbeiten werden. Weil sich das Modell aus jedem Blickwinkel betrachten lässt, prüfen sie gemeinsam ganz praktische Fragen: Wie gut ist das Gebäude erreichbar, wie sicher fühlt es sich an, was ist von wo aus sichtbar, und funktioniert der Entwurf?

Es geht nicht um das Bild, sondern um das Gespräch. Selbst Fachleute aus benachbarten Disziplinen verstehen sich nicht immer. Wenn alle dieselbe Umgebung sehen, verschwinden Missverständnisse. Chris Henn bringt es so auf den Punkt: Ein Modell, in dem man sitzen kann, beantwortet die Fragen, die man schon hatte, und hilft, die Fragen zu finden, die man vergessen hat. Damit wird es zum Entscheidungswerkzeug und nicht einfach zu einer weiteren Software.

| Betrachtung des 3D-Modells im icRoom bei der Inside Reality AG

Bestandsgebäude in 3D, solange Entscheidungen offen sind

Inside Reality AG braucht seit jeher zwei Dinge: gute Geometrie, und zwar schnell, und eine Gruppe von Menschen davor. Das Zweite ist seit Jahren gelöst. Ein Scan mit dem iPhone Pro nimmt jetzt den Großteil der Verzögerung aus dem Ersten.

Das Ergebnis: Ein Bestandsgebäude lässt sich beim normalen Vor-Ort-Termin erfassen und in Originalgröße den Menschen zeigen, die es besitzen und darin arbeiten werden, solange die Entscheidungen noch offen sind, in einer Sprache, die alle im Raum verstehen.

Inside Reality AG

„Das Besondere an diesem Prozess ist, dass ich ihn mit meinem Handy machen kann. Ich hole es einfach heraus, scanne und fange an zu arbeiten. Viele Fragen kann ich sofort beantworten, mit deutlich weniger Zeit- und Kostenaufwand als bisher.“

Chris Henn

CTO, Inside Reality AG

Jetzt scannen.

Und effizienter arbeiten.

Download Metaroom Scan App for free!

Metaroom App Scanning

Lade die Metaroom Scan App kostenlos herunter!

Metaroom App Scanning